Ich nenne es Retrobrot, weil der Teig ganz viel Zeit bekommt (mind. 12 Stunden) zum gehen. Dadurch wird das Brot viel verdaulicher, weil eine Fermentation stattgefunden hat. Ausserdem ist nur 1/2 Teelöffel Trockenhefe pro Kilo Mehl nötig.
Im Rezept der NZZ wird Bier verwendet (die meisten Rezepte nehmen nur Wasser, ich verwende alkoholfreies Bier). Und es wird 25 Minuten im geschlossenen Römertopf gebacken, so dass die Feuchtigkeit drinnen bleibt (die NZZ verwendet einen Gusseisentopf).
Woher ich das Rezept habe: Von Roger, und der hat es von der NZZ.
Den Tipp mit dem Falten bekam ich von Jens Jung alias John Baker.
Wer sehen möchte, wie ein Teig aufgeht, sollte unbedingt dieses Video anschauen 🙂
Wer wissen möchte, wozu die lange Gehzeit gut ist, liest hier weiter (Tipp: wer Gluten schlecht verträgt, unbedingt lesen , „Ruhezeit des Teigs scheint entscheidend zu sein“)
Wer es genau nachbacken möchte: das brotbackrezept als PDF